Monthly Archives: November 2014

VfR Aalen II – SVS am Sonntag, 30.11., 14:30 Uhr

Rund 150 Kilometer sind es bis zur Ostalb zum VfR Aalen. Die Reserve des Zweitligisten spielte bislang recht unterschiedlich, hat allerdings bewiesen, dass sie jeden schlagen kann. Zuletzt siegte die Mannschaft beim favorisierten FV Ravensburg – und das will was heißen! Vor dieser Elf kann nur gewarnt werden, weil sie immer wieder auf hervorragende Spieler zurückgreifen kann. Der Kader scheint sehr groß. Können wir auf der Ostalb punkten?
Die Kaufmann-Elf erwartet einmal mehr ein äußerst schwieriges Duell und der Endspurt für das Jahr 2014 hat begonnen!
Achtung: Der Fanbus fährt diesmal bereits vormittags um 10:30 Uhr bei der Volksbank los. Grund: Wir wollen vor dem Spiel das sogen. „Weihnachtsdorf“ in der Aalener Innenstadt besuchen! Kontakt: Rolf Mangler, Tel. 07202/8216.

Text: Reinhard Haas

Kaufmann-Truppe besiegt starke Freiberger und klettert auf Rang zwei!

SV Spielberg – SGV Freiberg 3:1 (2:0)

In Spielberg geht das Fußballfest weiter. Gäste beklagen und kritisieren Gelb-Rote Karte.

Mit 3:1 (2:0) gewann der SVS insgesamt verdient in einem guten Oberliga-Duell. Wie erwartet bot die Mannschaft aus dem Neckartal heftigste Gegenwehr und nur eine überzeugende Gesamtleistung der Gastgeber sicherte den Dreier. Spannung blieb zum Schlusspfiff, weil die Gäste niemals aufgaben und trotz einer Stunde Unterzahl gefährlich blieben.

Die Partie begann flott und die erste halbe Stunde gab der SVS den Ton an. Trotz zweier Scharfschüsse auf den Spielberger Kasten war es die Heimelf, welche eindeutig die besseren Möglichkeiten erspielte und zu Recht nach 25 Minuten in Führung ging. Manuel Hasel legte geschickt auf Robin Müller auf und dieser ließ die Fans erstmal jubeln. Die Gelb-Rote Karte für Freibergs Lorch brachte aber keine weiteren Vorteile für die Platzherren. Im  Gegenteil, jetzt erst schienen die Schwaben richtig in Schwung zu kommen und legten einen Zahn zu. Goldrichtig fiel das 2:0 für den SVS, als ein druckvoller Angriff des SVs von Phil Weimer erfolgreich kurz vor dem Seitenwechsel abgeschlosen wurde.
Nach Wiederbeginn agierten die Gäste erneut mit Wucht und Hakan Kutlu setzte nach bereits drei Minuten einen Freistoß gekonnt zum Anschlußtreffer in die Maschen. Jetzt sahen die Fans beider Lager ein anspruchsvolles und spannendes Spiel mit vielen Höhepunkten. Fast im Gegenzug traf Phil Weimer per Kopf nur die Latte des Freiberger Tores. Chancen auf beiden Seiten entwickelten sich, wobei die besseren eindeutig die Hausherren verzeichneten. Ein Foulelfmeter, verschuldet an Jonas Daum, brachte schließlich nach 67 Minuten das 3:1; Hasel verwandelte sicher. Eine Riesenmöglichkeit zum möglichen 4:1 vergaben Marius Schäfer und Manuel Hasel eine Viertelstunde vor Ende. Die spielstarken, technisch versierten und schnellen Gäste hielten bis zum Schlußpfiff das Tempo hoch und versuchten alles, doch der SVS stand zu sicher.
Gästetrainer Ramon Gehrmann sah den SVS ebenfalls als verdienten Sieger, meinte aber, dass der Platzverweis eine entscheidende Rolle gespielt hatte.

SVS: Riedinger, Müller, Hasel, Brunner (82. Rolf), Schäfer, Schoch, Benz, Malsam (60. Daum), Kappler, Nirmaier (75. Görich), Weimer.

Tore: 1:0 Müller (25.), 2:0 Weimer (41.), 2:1 Kutliu (48.), 3:1 Hasel (FE 67.).

Schiri: Michael Schroeter (Eberbach)

Zuschauer: 330

 

Text: Reinhard Haas

Kaufmann-Elf zurück in der Erfolgsspur!

Kehler FV – SVS 1:4 (1:3)

Eindrucksvoll meldete sich die Mannschaft im Kehler Rheinstadion in die Spitzengruppe der Oberliga zurück. 35 Minuten spielte der SVS wie vom anderen Stern. Die Gastgeber begannen zwar druckvoll und wollten es wissen, doch Spielberg hielt enorm dagegen. Der schnelle Führungstreffer durch Alexander Schoch – ein Volleyschuss nach Flanke von Florian Kappler und Zuspiel von Marius Schäfer – war der Auftakt zu einer spielerischen Glanzleistung der Gäste. Der Treffer beflügelte den SVS enorm. Jan Malsam erhöhte nach nicht mal 20 Minuten durch Foulelfmeter (Laifer hatte Marius Schäfer gelegt) auf 2:0. Kurz darauf eine herrliche Kombination des SVS und der Kehler Schlussmann rettete gegen Schäfer, der einen besonders agilen Auftritt hatte. Kaum zu bremsen gelang ihm dann doch das 3:0 nach Pass von Kappler – es war weniger als eine halbe Stunde gespielt und allseits rieb man sich schon die Augen, denn es war kaum zu glauben. Die erste Kehler Chance hatte Assenmacher, der sich außen durchsetzte, aber in Mathias Moritz seinen Meister fand. In der Schlussphase der ersten Hälfte konnten die Gastgeber mehr Druck aufbauen und Herrmann traf schließlich zum 1:3.

Nach Wiederanpfiff das erwartete Bild: Kehl versuchte alles und kämpfte um jeden Ball. Bewundernswert jedoch, wie der SVS weiterhin dagegen hielt. Bei nun verteiltem Feldspiel die zweite Möglichkeit für die Platzherren und Glück diesmal für die Gäste, denn ein Kopfball traf nur die Latte des Spielberger Gehäuses. Die Spielberger Deckung ließ insgesamt relativ wenig zu. Christoph Nirmaier mit Florian Benz im Zentrum und ihre Nebenleute überzeugten. Im Mittelfeld hielt Phil Weimer die Fäden in der Hand. In der 72. Minute eine weitere dicke Chance für den SVS, doch Malsam konnte eine Hereingabe von Robin Hess nicht verwerten. Wenig später jagte Kehls Angreifer Herrmann das Leder über das Gehäuse von Mathias Moritz. Das äußerst muntere und unterhaltsame Spiel beendete Marius Schäfer in der Schlussminute mit dem Treffer zum 4:1 nach Pass von Manuel Hasel.

SVS: Moritz, Müller, Hasel, Brunner (64. Daum), Schäfer, Schoch (53. Hess), Benz, Malsam (78. Can), Kappler, Nirmaier, Weimer.
Tore: 0:1 Schoch (3.), 0:2 Malsam (FE 19.), 0:3 Schäfer (28.), 1:3 Assenmacher (44.), 1:4 Schäfer (90.)
Schiri: Tobias Doering (Brigachtal)
Zuschauer: 580.

Text: Reinhard Haas

Kehler FV – SVS am Sa., 15.11.14, 14:30 Uhr

Zum zweiten Auswärtsspiel in Folge muss der SVS am Samstag nach Kehl fahren. Dort hängen die Trauben bekanntlich sehr hoch. Die Gastgeber waren stets ein höchst unbequemer Gegner und diesmal wird sich daran wohl wenig ändern. Der Kehler FV steht im Mittelfeld auf Rang 11und will die aktuelle Punktezahl von 18 selbstverständlich erhöhen.
Für die Elf von Hartmut Kaufmann heißt es wieder in das gute Fahrwasser zurückzukommen, in dem die Mannschaft sich noch bis vor kurzem bewegte. Allerdings wird uns neben dem langzeitverletzten Ole Schröder nun auch Marius Mößner fehlen. Bleibt zu hoffen, dass die Liste nicht erweitert wird!
Mit der richtigen Einstellung, einer guten Vorbereitung und starkem Willen wollen wir in Kehl was holen!

Der Fanbus startet um 12:30 h bei der Volksbank Spielberg. Kontakt: Rolf Mangler, Tel. 07202/8216.

Text: Reinhard Haas

 

Weiterer Spielplan Oberliga!

So sieht es aus für den „Rest“ von 2014 (noch 5 mal müssen wir ran):

Sa, 15.11. 14:30 Uhr Kehler FV – SVS
Sa, 22.11. 14:30 Uhr SVS – FGV Freiberg
So, 30.11. 14:30 Uhr VfR Aalen II – SVS (geändert von Sa auf Sonntag!)
Sa, 06.12. 14:30 Uhr SVS – VfR Mannheim
Sa, 13.12. 14:00 Uhr SVS – SSV Reutlingen

SVS verpasst den Sieg in Pfullendorf: 2:2 (0:0)

Schade – 5 Minuten fehlten zum Dreier! Gastgeber erzielen Ausgleich unmittelbar vor dem Abpfiff gegen dezimierten SVS.

In einem niveaumäßig nicht ganz befriedigenden Spiel ließ der SVS zwei Punkte liegen. Die Gastgeber zwängten der Kaufmann-Elf ihre Spielweise auf – hinten dicht und weiter vorn zerstören sowie auf Konter setzen. Spielberg passte sich im Laufe der Spielzeit dem mehr und mehr an. Zwar hatte der SVS chancenmäßig die Nase vorn, aber es lief kaum nach Wunsch. Die Vorgaben konnten nicht genügend umgesetzt werden und so blieb es leider bei einem Punkt. Der torlose Stand zur Pause spiegelte im wesentlichen das Geschehen wider, obwohl es zur Führung für die Gäste gereicht hätte. Zwar hatten die Platzherren in der 6. Minute eine Großchance vergeben, aber dann scheiterten für den SVS Daum, Schäfer und Hasel in jeweils guter Position.
Bald nach Seitenwechsel wurde es bunter und eine scharfe Hereingabe von Marius Mößner lenkte Pfullendorfs Verteidiger Abdullah ins eigene Netz zur Spielberger Führung. Die Gastgeber schlugen zurück und kamen nach einer Stunde per Foulelfmeter durch Vogler zum Ausgleich. 14 Minuten vor dem Schlusspfiff musste Linksverteidiger Robin Hess mit Gelb-Rot gehen. Trotz Unterzahl wollte der SVS mehr und versuchte, nach vorne zu spielen, was die vielbeinige Deckung der Einheimischen meist verhinderte. Bis zur 85. Minute. Dann verwertete der aufgerückte Abwehrspezialist Florian Benz eine Flanke von Fabian Jäckh zum umjubelten Führungs- und vermeintlichen Siegtreffer. Pustekuchen – Schnetzler traf für Pfullendorf zum 2:2 und rettete seiner Mannschaft das Unentschieden.
Nun – sehen wir den Teilerfolg letztlich als positives Zeichen. Unsere Elf ist zwar aktuell nicht ganz so in Tritt wie erhofft, doch müssen wir insgesamt mit Punktezahl und Tabellenstand mehr als zufrieden sein! Wer hätte das zu Saisonbeginn erwartet? Niemand!
Ein echter Wermutstopfen jedoch ist die Verletzung von Marius Mößner, der nach dem Spielende ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Die Schwere und Art der Verletzung stand zunächst nicht fest. Auf diesem Weg aber bereits alles Gute für eine schnelle Genesung!

SVS: Moritz, Müller (80. Can), Hasel (75. Jäckh), Hess, Schäfer, Mößner (83. Schoch), Benz, Kappler, Nirmaier, Weimer, Daum.
Tore: 0:1 50. (ET), 1:1 Vogler (59. FE), 1:2 Benz (85.), 2:2 Schnetzler (90.).
Schiri: Klopfer (Emmendingen); Zuschauer: 260.

Text: Reinhard Haas