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SVS holt Punkt in Freiberg, ist Meister der Oberliga BW und steigt auf in die Regionalliga Südwest!

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„Kapitän Ole Schröder reißt die Meisterschale hoch!“

SGV Freiberg – SV Spielberg 2:2 (1:1)

Punktgewinn sichert sensationelle Meisterschaft und Regionalligaaufstieg

Der SV Spielberg behauptete auch im letzten Spiel seine Spitzenstellung und krönte eine fast unglaubliche und sensationelle Leistung mit der Meisterschaft in der Oberliga Baden-Württemberg und dem damit verbundenen Aufstieg in die Regionalliga Südwest. Bis es so weit war benötigte man in Freiberg einen Punkt, den die Gastgeber keinesfalls freiwillig hergeben wollten. Der Tabellendritte hatte eine überragende Rückrunde gespielt und wollte mit einem Sieg die Saison beenden. Er musste jedoch bald erkennen, dass der SV Spielberg zumindest in der ersten Hälfte das bessere Team stellte. Der Spitzenreiter spielte von Beginn an überzeugend und hatte zwangsläufig Möglichkeiten. So scheiterten Marius Schäfer (7.) und Phil Weimer (9.) an Torwart Welz. Die Dominanz zahlte sich für den Tabellenführer in der 25. Minute aus. Nach einem Eckball von Ole Schröder erzielte Phil Weimer mit einem sehenswerten Kopfball unter die Latte das 0:1. Diese Führung war mehr als verdient und hätte höher sein können. Trotzdem konnten die Gastgeber nach einer halben Stunde ausgleichen. Kunde erzielte mit einem abgefälschten Schuss aus 17 Metern das 1:1. Kurz vor dem Pausenpfiff konnte sich Torwart Moritz für den SV Spielberg auszeichnen, als er einen Freistoß von Kutlu um die Ecke lenkte.

Nach der Pause gestaltete sich die Partie ausgeglichen. Freiberg fand mehr und mehr zu seinem Spiel. So konnte sich Mamba auf der linken Außenbahn durchsetzen, auf Hakan Kutlu spielen und dieser nutzte seine Möglichkeit zum 2:1 (65.). Trotz der kräftezehrenden letzten Spiele und englischen Wochen gab der SV Spielberg nie auf. Die Mannschaft kämpfte, bewies erneut große Moral und drängte auf den Ausgleich. Ein Treffer von Phil Weimer fand wegen Abseitsstellung keine Anerkennung, was heftige Spielberger Proteste zur Folge hatte (70). Es folgten zwei weitere strittige Strafraumsituationen, als zunächst Christoph Nirmaier und danach Phil Weimer eine Regelwidrigkeit reklamierten. Dies und die immer knapper werdende Spielzeit hielten beim Spielberger Anhang den Blutdruck auf grenzwertig hohem Niveau. Als in den Schlussminuten der SVS alles versuchte, stand Kutlu nach einem Konter blank, doch Torwart Moritz hielt mit einer Fußabwehr seine Elf im Rennen (90.). Das war auch gut so, denn zwei Minuten später brachen alle Dämme, als Jonas Daum mit einem Seitenwechsel Jan Malsam erreichte und dieser mit einem raffinierten Schlenzer über den Torwart den umjubelten Ausgleich zum 2:2 erzielte.

SV Spielberg: Moritz, Müller, Hasel, Schröder, Schäfer (59. Daum), Mößner (73. Jäckh), Schoch (55. Kappler), Benz, Malsam, Nirmaier, Weimer
Tore: 0:1 Weimer (25.), 1:1 Kunde (32.), 2:1 Kutlu (65.), 2:2 Malsam (90+2.)
Schiedsrichter: Daniel Schlager (Rastatt)
Zuschauer: 520

Bericht: Rudi Haas

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„Unsere Elf im Jubelzustand“

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„Drei Überglückliche: Fußball-Vorstand Bernd Stadler, Manuel Hasel und Fabian Jäckh“

SVS ist Meister der Oberliga BW und steigt in die Regionalliga auf!!!

 

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„Endtabelle Oberliga BW Saison 2014/15 – der SVS hat das Unglaubliche geschafft!“

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„Der Spielverlauf beim letzten Kampf in Freiberg“

SGV Freiberg – SV Spielberg 2:2 (1:1)

Am Samstag, 23. Mai 2015, 17:17 Uhr:

Es ist wahr geworden – die Elf von Hartmut Kaufmann hat am letzten Spieltag in letzter Minute den Aufstieg perfekt gemacht. In einem Herzschlag-Finale beim SGV Freiberg lag die Mannschaft vom Spielberger Talberg seit der 63. Minute mit 1:2 zurück. Aber eben „nur“ bis zur 90. Minute. Und damit wäre der direkte Konkurrent und schärfste Verfolger Bahlinger SC vorn gewesen. Doch ein Treffer von Jan Malsam kurz vor dem Abpfiff sicherte das 2:2 Unentschieden und damit den Ein-Punkte-Vorsprung in der End-Abrechnung. Unglaubliche Freude und Riesenjubel im Freiberger Stadion brachen aus. Die Fans wollten schon das Spielfeld stürmen in der Annahme, es sei bereits abgepfiffen, aber der Schiri ließ noch einige Sekunden  nachspielen. Dann gab es kein Halten mehr!
Nach einer nur noch als sensationell zu bezeichnenden Saison hatte der SVS am Ende die Nase verdientermaßen knapp vorn. Kein Zweifel, wer solange als Spitzenreiter das heiße Verfolgerfeld anführt, hat den Meistertitel zu recht erworben. Hut ab vor dieser Mannschaft, vor jedem Spieler, vor unserem Trainer und allen Kollegen (Co-Trainer, Torwart-Trainer, Konditionstrainer, den Physiotherapeuten, den Ärzten etc.) sowie unserem Fußballvorstand Bernd Stadler mit Unterstützern! Große Anerkennung aber auch für diejenigen, die im Hintergrund bzw. in aller Stille zu diesem historischen Erfolg beigetragen haben. Der Dorfverein SV Spielberg ist Meister der Oberliga BW und ab sofort Mitglied der Regionalliga Südwest!
Der eine andere mag es immer noch nicht so recht glauben. Zu Saisonbeginn als einer der möglichen Abstiegskandidaten vermutet, wandelte sich die Mannschaft. Vielleicht trifft es für uns zu: „Wie Phönix aus der Asche!“ Dass es am Ende so phantastisch endete, klingt wie ein (Fußball-)Märchen.

Ausführlicher Spielbericht folgt!

 

Spielbergs Elf verliert Pokal-Finale – 3:2 für Nöttingen

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„SVS unter Druck“

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„Zuschauermassen in der Langensteinbacher Wagenburg-Arena“

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„Phil Weimers Freistoß zum 2:3 schlägt ein!“

Ein großer Fußballabend war es – aber es reichte leider nicht für den Sportverein Spielberg! Vor der Rekordkulisse von offiziell 3421 Zuschauern zeigte sich der Regionalligist als insgesamt stärkere Mannschaft. Die Nöttinger gewannen letztlich verdient und hatten Vorteile besonders im athletischen Bereich. Im Durchschnitt etwas größer und kräftiger, aber auch routinierter, ließen die Favoriten wenig zu. Beim SVS erreichten vielleicht auch nicht alle Spieler ihre Bestform. Die wäre jedoch nötig gewesen, um den favorisierten Gegner in die Knie zu zwingen.

Verheißungsvoll startete der SVS. Schon nach zwei Minuten gelang ein schöner Angriff und ein Verteidiger der Nöttinger traf in höchster Not vor dem einschussbereiten Marius Schäfer ins eigene Netz. Der schnelle Rückstand ließ Hoffnungen wachsen, doch zunehmend fingen sich die Nöttinger und trugen ihrerseits gefährliche Angriffe vor. Trotzdem zeigte die Spielberger Elf eine ansprechende spielerische Linie, welche die Partie spannend und interessant gestaltete. Das Spiel verlagerte sich allmählich in die Spielberger Hälfte, obwohl der SVS technisch-spielerisch voll mithalten konnte. Es war ein schließlich ein umstrittener Elfmeter, der dem Spiel die Wende gab! Sekunden vor dem Halbzeitpfiff verwandelte der FCN durch Tasky zum 1:1 Ausgleich.
Kaum war Hälfte 2 angepfiffen und der SVS geistig noch nicht voll da, schlug es ein, als Neziraj aus kurzer Distanz zum zum 2:1 traf. Jetzt dominierte der Favorit das Geschehen mehr und mehr. Fast zwingend dann das 3:1 durch Schürg wenig später, das dem SVS die Chancen zu rauben schien. Doch die Kaufmann-Truppe ließ sich nicht hängen, zeigte Moral und erspielte sich einige schöne Möglichkeiten! Schäfer und Hasel scheiterten leider aus bester Position. Auf der Gegenseite lag das 4:1 mehrfach in der Luft. Dem SVS fehlte am Ende ein bißchen die Kraft, die Niederlage abzuwenden, aber die Mannschaft blieb tapfer und vorbildlich dran. Die großen Bemühungen mündeten nach vielfachen Versuchen im 3:2 Anschlußtreffer in der Nachspielzeit, als Weimer mit herrlichem Freistoß traf.

Einmal mehr musste der SVS im entscheidenden Spiel die leichte Überlegenheit der Nöttinger anerkennen. Aber die Elf vom Talberg bot eine gute Leistung, die am Ende von zahllosen Fans mit  riesigem Beifall honoriert wurde!
Jetzt muss Trainer Kaufmann seine Truppe aufrichten für das letzte Saisonspiel in nur drei Tagen, nämlich am kommenden Samstag in Freiberg, wo es beim Tabellendritten der OL BW für den SVS um alles geht.

SVS: Moritz, Müller, Hasel, Schröder (83. Görich), Schäfer, Mößner (68. Malsam), Jäckh (64. Daum), Schoch, Benz, Nirmaier (47. Kappler), Weimer.
Tore: 1:0 ET (2.), 1:1 Tasky (45.), 1:2 Neziraj (47.), 1:3 Schürg (53.), 2:3 Weimer (91.).
Schiri: Tobias Fritsch (Bruchsal)
Zuschauer: 3421