A Junioren holen einen Punkt

A- Junioren: Samstag 17.10.2015 SG Linkenheim/Hochstetten – SV Spielberg     0:0

(SrMl) Nach der unfreiwilligen Pause letztes Wochenende (Heimspiel gegen Forchheim wurde vom Staffelleiter abgesagt, da Forchheim keine Mannschaft stellen konnte – Wertung des Spiels noch offen) fuhren die A-Junioren zum bisherigen Tabellenführer nach Linkenheim. Wenn man vor dem Spiel den Blick auf das Torverhältnis und Punktekonto des Gastgebers richtete, wusste man, was auf unsere Truppe hätte zukommen können, wenn man nicht eine überragende, mannschaftlich geschlossene Leistung abgerufen hätte. In einer defensiven Grundordnung, überlies man Linkenheim/Hochstetten zumeist den Ball und empfing sie an der Mittellinie. Ab hier wurden die Räume geschickt eng gemacht und ein enormer Laufaufwand betrieben, sodass die Gastgeber kaum Platz hatten um ihr gefürchtetes Offensivspiel zu betreiben. Wir lauerten auf Konter, die immer wieder für Nadelstiche sorgten. In weiteren Spielverlauf wurde die Gangart der Gastgeber immer aggressiver (deutlich sicht- und hörbar, kam Frustration gegen unsere Spielweise und den Schiedsrichter auf), die eigentlich zu zwei klaren Roten Karten hätte führen müssen. Gerade die Aktion von außerhalb des Spielfeldes gegen unseren Spieler Cevik, in der auch der heimische Trainer involviert war, hat mit Fairness auf dem Sportplatz überhaupt nichts mehr zu tun. Zunächst versuchte der Trainer unserem Spieler den Ball, während des laufenden Spiels nahe der Seitenauslinie, weg zu kicken, als dies misslang, schlug, der als Linienrichter fungierende Ersatzspieler, unserm Spieler die Fahne gegen die Brust, sodass dieser benommen zusammensackte, was kurzzeitig zu Tumulten führte. Wir ließen uns davon nicht beeindrucken und hielten dem Dauerdruck stand. So erkämpften wir  uns am Ende ein torloses Unentschieden, stürzten den bisherigen Tabellenführer und fuhren zufrieden nach Hause. Was man von den Gastgebern sicherlich nicht behaupten konnte!!!

Vielleicht hätten sie den durchaus berechtigten Foulelfmeter bekommen, wenn der Schiedsrichter nicht permanent von innen und hauptsächlich von  außen verbal angegangen worden wäre. Auch so kann man als Zuschauer ein Spiel mit entscheiden!!!!

Kader: Steinbrenner, Breithaupt, Müller, Butzer, Simon, Cevik, Vardar, Watteroth, Veltre, Rühle, Krüger, Bossert, Becht, Kern, Schocher und Wild