Eintracht Trier – SVS 2:1 (0:1)

Spielberg auch im letzten Viertligaspiel mit Moral und Wille

Vor dem Spiel war klar, dass trotz sommerlicher Temperaturen keine heiße Schlacht zu erwarten ist. Spielberg stand als Absteiger fest und für Trier war der Zug nach oben abgefahren. Dennoch entwickelte sich ein unterhaltsames Fußballspiel, in das die Mannschaft von Hartmut Kaufmann besser hinein kam. So setzte sich Claudio Ritter nach wenigen Minuten auf der linken Seite durch, scheiterte  aber aus spitzem Winkel an Torwart Keilmann. Dieser war kurze Zeit später machtlos, als Jan Malsam eine Flanke von Marius Mößner verarbeitete und von der Strafraumgrenze mit einem sehenswerten Schuss  für das 0:1 sorgte (9.). Spielberg blieb zumindest gleichwertig. Chancen für die Gastgeber: Fehlanzeige.

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich Trier präsenter und zunächst wacher. Bereits in der 46. Minute sorgte Christoph Anton für den Ausgleich und mit dem Treffer zum 2:1 durch Vincent Boesen (53.) stand das Endergebnis fest. Bei diesem Resultat hätte es jedoch nicht bleiben müssen. Für eine Änderung des Spielausgangs hatte der SV Spielberg zahlreiche Möglichkeiten erarbeitet, sich letztlich aber nicht belohnt. Es war beachtenswert, wie das Kaufmann-Team nie aufgab, Charakter, Moral und Willen zeigte. So war man dem Ausgleich und einem möglichen Siegtreffer näher, als Trier einem 3:1. Fünf gute Gelegenheiten hatte sich der SVS herausgespielt. Dabei vereitelte Torwart Keilmann, oder das Außennetz war im Weg und schließlich fehlte auch das berühmte Quäntchen Glück.

SV Spielberg: Moritz, Robin Müller, Brunner (65. Haag), Mößner (61.Hasel) , Jäckh (53.  Jonas Malsam ), Schoch, Armbruster, Benz, Jan Malsam,  Ritter, Weimer

Tore: 0:1 Malsam, Jan (9.), 1:1 Anton (46.), 2:1 Boesen (30.)

Schiedsrichter: Moritz Kühlmeyer

Zuschauer: 1126

Bericht: Rudi Haas