Einzug ins Pokal-Halbfinale!

SVS siegt in Friedrichstal nach Verlängerung mit 1:3 (1:1). Kaufmann-Truppe gewinnt klar verdient.

Es bedurfte eines „Nachspiels“, erst dann setzte sich der Regionalligist überzeugend durch. Nach 90 Minuten stand es 1:1. Der SVS bestimmte die Begegnung über weite Strecken der Partie und präsentierte sich deutlich feldüberlegen gegen eine defensive Heimelf. Allerdings haperte es – wie seit langer Zeit schon – an der Torgefährlichkeit und in Hälfte eins hatte der SVS nur eine wirklich zwingende Chance, die Claudio Ritter vergab. Bei den Platzherren hieß es fast vollständig Fehlanzeige beim Spiel nach vorn bzw. Tormöglichkeiten, eine Ausnahme gab es jedoch gleich zu Beginn, als eine mißglückte Spielberger Rückgabe schier ins Auge gegangen wäre. Ähnlich ging es weiter nach dem Wiederanpfiff. Spielberg kombinierte gefällig auf dem schwierig bespielbaren und glatten Rasen. Zwei weitere gefährliche Aktionen verpufften zunächst vor dem Friedrichstaler Kasten. Dann aber kam mit der Einwechslung von Jonas Daum frischer Wind. Daum setzte Mitte der zweiten Hälfte zu einem echten Torpedo-Sprint von der Mittellinie an und konnte nur durch Foulspiel im Strafraum gebremst werden. Den fälligen Elfer setzte Ole Schröder sicher zur SVS-Führung ins Netz. Doch Spielbergs Anhang wurde in der Endphase zunächst enttäuscht, denn nach zwei, drei unverständlichen Unsicherheiten in der Spielberger Abwehr gelang den Gastgebern vier Minuten vor dem Ende der 1:1 Ausgleich – und das bei der zweiten Torchance insgesamt!
In der Verlängerung jedoch gab der Favorit Gas und die Einwechslungen zahlten sich aus. Erst traf Abwehrrecke Stefan Müller nach einer Ecke per Kopf zum 1:2 und einige Minuten später gelang Manuel Hasel nach Zuspiel von Yannick Rolf das 1:3. Zuvor war bereits Jonas Daum am glänzend reagierenden Friedrichstaler Schlussmann gescheitert.

Ende gut – alles gut. Ein versöhnlicher Jahresabschluss war dies allemal. Jetzt kann Weihnachten gefeiert werden!