Neckarsulm – SVS 1:0 (0:0)

Pechsträhne des SVS dauert an! Drei Minuten vor Spielende kassiert die Spielberger Elf den einzigen Treffer und unterliegt wieder höchst unglücklich.

Es ist zum Mäuse melken, könnte man sagen. In einem völlig ausgeglichenen Spiel mit den besseren Torchancen für den SVS herrschte nach dem Schlusspfiff Niedergeschlagenheit im Lager der Schwarz-Roten. Die Mannschaft hatte tapfer gekämpft und sich wirklich reingewuchtet. Auch spielerisch bot die Elf eine zufriedenstellende Leistung, die abermals nicht belohnt wurde.
Die Platzherren hatten in der Anfangsphase mehr Anteile, doch nach etwa 20 Minuten wendete sich das Blatt. Die Gästeelf kombinierte nun sicherer und machte auch Druck nach vorn. Schade, dass in dieser Phase Philipp Leimenstoll zweimal bei hochkarätigen Chancen aus kurzer Distanz scheiterte, sonst hätte es 0:1 oder gar 0:2 geheißen. Die Gelegenheiten der Neckarsulmer vereitelte der SVS erfolgreich.
Nach Seitenwechsel weiterhin eine ausgeglichene Situation. Bei verteiltem Feldspiel ließen beide Abwehrreihen kaum etwas anbrennen. Viele klare Gelegenheiten ergaben sich nicht mehr, weder für die Platzherren noch für den SVS. Die einzige wirklich gute Chance hatte Manuel Hasel auf dem Fuß, als er in der 78. Minute freigespielt worden war. Doch sein Schuss verfehlte das Ziel. Alles deutete auf ein gerechtes Unentschieden hin. Aber kurz vor dem Ende fiel ein abgewehrter Eckball der Einheimischen vor die Füße von Gotovac und dieser traf aus 20 Metern unhaltbar zum Siegtreffer für die Neckarsulmer.
Es ist, als würde das Pech an den Spielberger Jungs kleben. Aber man darf aufgrund der positiven Haltung und des großen Willens hoffen, dass auch diese schlimme Serie hoffentlich bald ihr Ende findet. Allerdings heißt der Gegner am kommenden Samstag (10.11., 14:30 h) ausgerechnet Stuttgarter Kickers, der Top-Favorit der Liga!

SVS: Moritz, Müller R., Hasel, Müller S., Bauer, Schoch, Stosik, Roumeliotis, Veith, Leimenstoll (76. Tomizawa), Kapllani.
Tore: 1:0 Gotovac (87.)
Schiri: Sonja Kuttelwascher
Zuschauer: 250