Sensationelle Ereignisse: KSC meldet zweite Mannschaft ab! Kooperation mit dem SV Spielberg!

Es ist die Schlagzeile in den Medien. Schon längere Zeit diskutiert, ist es nun soweit. Der KSC meldet zu Saisonende 2017/18 seine zweite Mannschaft ab.
Die Besonderheit dabei ist die Tatsache, dass der KSC mit dem SV Spielberg zusammenarbeiten will. Spielbergs Fußballvorstand Bernd Stadler hat damit etwas Außergewöhnliches erreicht. Offenbar werden das Spielberger Konzept und die jahrelange solide Arbeit anerkannt und geschätzt. Wie Bernd Stadler meint, werden beide Seiten von der Kooperation profitieren, was bei solchen Situationen ein ausschlaggebendes Argument ist. In mehreren intensiven Gesprächen zwischen dem SVS und dem KSC wurden zunächst die Weichen gestellt und anschließend die Einzelheiten geklärt. Nach vielen Wochen konstruktiver Arbeit ist nun das Ergebnis sichtbar.
Der SV Spielberg freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem KSC und will Sorge tragen, dass beide Seiten das Bestmögliche erreichen. Zusammengefasst ist es so, dass den KSC-Talenten eine sportliche Möglichkeit zur Weiterentwicklung geboten und der SVS den einen oder anderen guten Spieler des KSC in seinen Reihen haben wird. Von Seiten des SVS wurde der Vertrag von Bernd Stadler und Reiner Becker unterzeichnet.
Wir beim SVS sind hoch erfreut über die getroffene Vereinbarung, die den Amateurfußballern beider Vereine eine echte Perspektive eröffnet.

 

Der nachfolgende Text stammt aus Fupanet (weitere Presseartikel sind z. B. in den BNN v. 7.3.18 zu lesen):

KSC meldet zweite Mannschaft ab!

Bittere Entscheidung im Wildpark +++ Kooperation mit dem SV Spielberg
Mit dem Abstieg der Profis im vergangenen Jahr musste auch die U23 des Karlsruher SC einen großen Einschnitt verkraften. Dazu gab es über Monate eine Diskussion über Sinn und Zweck der Oberliga-Mannschaft. Nun hat der Verein eine harte Entscheidung getroffen: Im Sommer ist Schluss.
Der Etat wurde zu dieser Spielzeit halbiert, die Mannschaft kräftig umgebaut. Schon von Anfang an war klar: Mit diesen Einschnitten wird es der KSC II schwer haben sich zu behaupten, oben mitspielen würde schwer. Tatsächlich ist der KSC aktuell auch nur auf dem 13. Platz. Nun ist es gewiss: „Wir haben nun final entschlossen, dass der KSC zukünftig ohne 2. Mannschaft in die nächste Spielzeit geht“, sagt Sportdirektor Oliver Kreuzer bei einer Gesprächsrunde. Damit stehen die Karlsruher als erster Absteiger fest.

Kooperation mit dem SV Spielberg

„Drei bis vier Jugendspieler kommen im Sommer zu den Profis“, so Kreuzer weiter. Natürlich gäbe es immer Spieler, die Qualitäten besitzen, es zu den Profis zu schaffen. „Aber die brauchen vielleicht noch ein bis zwei Jahre“, weiß Kreuzer. Um diese aufzufangen, gibt es ab der kommenden Spielzeit eine Kooperation mit dem SV Spielberg. Dorthin werden Spieler ausgeliehen, damit sie die nötige Spielpraxis sammeln können.
Edgar Schmitt wird Teil des Spielberger Trainerteams. Kreuzer: „Wir wollen aktiv dabei sein und nicht nur ein Mal im Jahr schauen, wie es den Spielern geht!“ Und weiter: „Wir wollen den Spielern zeigen, dass es nicht der KSC ll sein muss, um sich für den Profikader zu empfehlen!“ Um die Zugehörigkeit zum KSC zu symbolisieren, sollen ab der nächsten Saison regelmäßig Testspiele bestritten werden, in denen neben den Ersatzspielern der Profis auch die SVS-Leihakteure zum Einsatz kommen.

Aktuell kostet die zweite Mannschaft den Karlsruher SC rund eine halbe Million Euro im Jahr. Durch die neue Zusammenarbeit mit den Spielbergern gibt es eine Kostenersparnis von 70 bis 80 Prozent.