SVS schafft den Klassenerhalt mit 1:0-Sieg über SGV Freiberg!

Riesenjubel und überglückliche Trainer, Fußballverantwortliche, Spieler und Fans in Spielberg! Der Pfingstsamstag 2018 wird in Erinnerung bleiben: Die Elf von Tobias Winter schaffte ein mittleres Fußballwunder. Noch vor wenigen Wochen, nach deprimierenden Heimniederlagen gg. die Mitkonkurrenten Walldorf und Sandhausen, gab niemand mehr auch nur einen Pfifferling für die Oberliga-Truppe aus dem Albtal, doch dann ging ein Ruck durch die Mannschaft. Ein Unentschieden und vier Siege in Folge, 13 Punkte aus den letzten fünf Spielen, hoben den damals Vorletzten auf den rettenden Rang 14. Und das heutige Duell unter den Augen des ebenfalls anwesenden KSC-Präsidenten Ingo Wellenreuther, der angesichts der vereinbarten Kooperation KSC – SV Spielberg sicher Freude am Spielberger Erfolg hatte.

Bilder von Manfred Sawilla und Reinhard Haas:

Durch viele Täler und Mühen mit Ausdauer und Glaube zum Erfolg: Torwarttrainer Stefan Karcher und Fußballchef Bernd Stadler

Jubel nach dem Treffer von Jimmy Marton

Im Hintergrund liegen sich Bernd Stadler und Trainer Tobias Winter in den Armen

Torwart Dressler freut sich mit Torschütze Jimmy Marton

Zusammenhalt zahlte sich aus!
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In der spannungsgeladenen Partie gg. Freiberg, das noch gewisse Chancen auf Platz 2 und damit die Relegation hatte, machte der Gastgeber von Beginn an mächtig Druck und erspielte sich zahlreiche Möglichkeiten. Doch weder Marton, Hasel, Leimenstoll noch Di Piazza brachten das Leder im Gästetor unter. Die Freiberger kamen vor der Pause kaum zur Entfaltung. Plötzlich waren sie jedoch da und hatten mit der ersten dicken Chance kurz vor Halbzeit die Führung auf dem Fuß. Schiffmann scheiterte aber am Spielberger Schlussmann Dressler, der den möglichen Rückstand vereitelte. Fast im Gegenzug und Sekunden vor dem Halbzeitpfiff dann der Treffer des Tages durch Jimmy Marton, der nach einem harten Schuss von Manuel Hasel nachsetzte und die Kugel ins Freiberger Netz drosch. Eine insgesamt hochverdiente Führung.
Nach dem Wechsel spielten die Gäste energischer und drängten auf den Ausgleich. Jetzt aber gelangen dem SVS weitere gefährliche Konter. Leimenstoll (49.), Knorn (55.), Charrier (87.) und Weimer (89.) versäumten es leider, den Sack zuzumachen. Die letzten 20 Minuten musste der Gastgeber bangen, denn die Freiberger hatten ihrerseits mit drei sehr guten Chancen Pech. Nach 5minütiger Nachspielzeit, in der die Nerven fast blank lagen, konnte der SVS endlich seinen Jubel hinausschreien. Geschafft!

Ein weiteres Jahr Oberliga steht an und unabhängig von der letzten noch ausstehenden Begegnung beim  Meister TSG Balingen am kommenden Samstag heißt es nun durchatmen. Eine nervenaufreibende Saison mit vielen Hoffnungen und Enttäuschungen, aber mit einem grandiosen und kaum für möglich gehaltenen Höhepunkt ist fast vorbei. Man muss den Hut ziehen vor der Mannschaft, die wie „Phönix aus der Asche“ innerhalb von dreieinhalb Wochen auferstand und das schier Unmögliche erreichte.

SVS: Dressler, Fixel, Müller R., Hasel (Weimer), Müller S. Schoch (Charrier)), Knorn, Kappler (Feger), Di Piazza, Leimenstoll, Marton (Daum).
Tor: 1:0 Marton (45.)
Schiri: Mario Hildenbrand (Wertheim)
Zuschauer: 400