1. Mannschaft

SVS unterliegt den Stuttgarter Kickers ganz knapp und erlebt eine Pechsträhne ohnegleichen

„Der Pfosten rettet für die Gäste in der 89. Minute“ (Alle Bilder von Manfred Sawilla)

Mit 0:1 hatte die Elf von Tobias Winter das Nachsehen vor einer stattlichen Kulisse. Sieben Minuten vor dem Abpfiff trafen die Gäste zum Siegtor. Die Zuschauer erlebten einen großen Kampf mit Feldvorteilen der Gäste, aber zumindest gleicher Chancenverteilung. SVS trifft zweimal Aluminium.
Dramatisch wurde die Begegnung in der Schlussphase. Nachdem Spielbergs Rechtsverteidiger Denis Stosik einen hart geschossenenen Ball ins Gesicht bekam und vom Feld musste, herrschte einen Moment Konfusion in der Abwehr. Das Leder bekam der SVS nicht aus der Gefahrenzone und der Ball landete bei Amachaibou, der aus 20 Metern unhaltbar ins Spielberger Tor traf. Sechs Minuten später, unmittelbar vor Spielende, dann Freistoß für den SVS. Edmond Kapllani zirkelte das Leder über die Mauer, doch der Pfosten rettete für die Kickers.

Genauso unglücklich hatte die Partie für die Platzherren begonnen. Nach schönem Angriff landete Stosiks Schrägschuss in der zweiten Spielminute nur am Pfosten. In der ersten Viertelstunde scheiterte auch David Veith mit einem strammen Schuss nur knapp. Die beste Gästechance hatte Halili, der eine Unaufmerksamkeit der Spielberger Defensive fast mit einem Kopfballtor bestraft hätte. Die Spielanteile bis zum Seitenwechsel waren ausgeglichen. Die Spielberger kämpften vorbildlich und ließen wenig zu.
Die zweite Halbzeit sah einen stärker werdenden Gast, der nun mehr Druck machte und den SVS allmählich in die Defensive zwängte. Zweimal zeichnete sich in dieser Phase SVS-Torwart Mathias Moritz gekonnt aus und bewahrte seine Mannen vor einem Rückstand. Der Favorit aber blieb dran und und setzte dem SVS weiter zu. Dass das Tor des Tages in der 83. Minute aufgrund der geschilderten Umstände fiel und der Ausgleich durch den Pfosten in der 89. Minute verhindert wurde, beweist die Pechsträhne der Spielberger Mannschaft einmal mehr.

Jetzt muss die Elf am kommenden Samstag in Pforzheim ran. Egal welcher Gegner – wir müssen punkten!

SVS: Moritz, Müller R., Hasel (76. Malsam), Müller S., Bauer, Schoch, Stosik (81. Fetzner), Roumeliotis, Veith, Leimenstoll (66. Huller), Kapllani.
Tor: 0:1 A. Amachaibou (83.)
Schiri: Mika Forster (Oberderdingen)
Zuschauer: 600

„Ein tolles, häufiges Duell zwischen SVS-Abwehrrecke Stefan Müller und Kickers-Torjäger Mijo Tunjic“

„Die SVS-Abwehr in höchster Konzentration“

 

 

SVS – Stuttgarter Kickers am Sa, 10.11., 14:30 Uhr

„Willenskraft, Miteinander, Füreinander – anders geht es nicht!“

Der Top-Favorit der Oberliga BW gastiert in Spielberg!
Die ruhmreichen Kickers aus der Landeshauptstadt führen derzeit die Tabelle knapp an. Nach Startproblemen in dieser Spielklasse sind die Gäste in Tritt gekommen und scheinen endgültig in Form zu sein. Die Mannschaft ist gespickt mit erstklassigen Fußballern, die alles drauf haben. Es wäre kaum zu glauben, wenn die Kickers nicht Meister würden.
Ausgerechnet jetzt müssen unsere Amateure gegen einen solchen Koloss antreten. Wir haben eine deprimierende Niederlagenserie hinter uns. Bitter ist das vor allem wegen unseres großen Kampfes in den letzten drei Partien, die allesamt unglücklich endeten.
Die Oberliga zu halten scheint immer schwieriger zu werden. Aber gerade in Krisensituationen heißt es zusammenhalten und kämpfen! Wir drücken unseren Jungs die Daumen.
Wir begrüßen die Stuttgarter Kickers erstmals zu einem Punktspiel in Spielberg und heißen die Gäste mit der Mannschaft, den Trainern und Betreuern sowie ihren tollen Fans herzlich willkommen! Gleiches gilt für alle Zuschauer aus der Region und dem Schiri-Trio. Wir freuen uns auf ein großes Spiel.

Anpfiff ist um 14:30 h!

Neckarsulm – SVS 1:0 (0:0)

Pechsträhne des SVS dauert an! Drei Minuten vor Spielende kassiert die Spielberger Elf den einzigen Treffer und unterliegt wieder höchst unglücklich.

Es ist zum Mäuse melken, könnte man sagen. In einem völlig ausgeglichenen Spiel mit den besseren Torchancen für den SVS herrschte nach dem Schlusspfiff Niedergeschlagenheit im Lager der Schwarz-Roten. Die Mannschaft hatte tapfer gekämpft und sich wirklich reingewuchtet. Auch spielerisch bot die Elf eine zufriedenstellende Leistung, die abermals nicht belohnt wurde.
Die Platzherren hatten in der Anfangsphase mehr Anteile, doch nach etwa 20 Minuten wendete sich das Blatt. Die Gästeelf kombinierte nun sicherer und machte auch Druck nach vorn. Schade, dass in dieser Phase Philipp Leimenstoll zweimal bei hochkarätigen Chancen aus kurzer Distanz scheiterte, sonst hätte es 0:1 oder gar 0:2 geheißen. Die Gelegenheiten der Neckarsulmer vereitelte der SVS erfolgreich.
Nach Seitenwechsel weiterhin eine ausgeglichene Situation. Bei verteiltem Feldspiel ließen beide Abwehrreihen kaum etwas anbrennen. Viele klare Gelegenheiten ergaben sich nicht mehr, weder für die Platzherren noch für den SVS. Die einzige wirklich gute Chance hatte Manuel Hasel auf dem Fuß, als er in der 78. Minute freigespielt worden war. Doch sein Schuss verfehlte das Ziel. Alles deutete auf ein gerechtes Unentschieden hin. Aber kurz vor dem Ende fiel ein abgewehrter Eckball der Einheimischen vor die Füße von Gotovac und dieser traf aus 20 Metern unhaltbar zum Siegtreffer für die Neckarsulmer.
Es ist, als würde das Pech an den Spielberger Jungs kleben. Aber man darf aufgrund der positiven Haltung und des großen Willens hoffen, dass auch diese schlimme Serie hoffentlich bald ihr Ende findet. Allerdings heißt der Gegner am kommenden Samstag (10.11., 14:30 h) ausgerechnet Stuttgarter Kickers, der Top-Favorit der Liga!

SVS: Moritz, Müller R., Hasel, Müller S., Bauer, Schoch, Stosik, Roumeliotis, Veith, Leimenstoll (76. Tomizawa), Kapllani.
Tore: 1:0 Gotovac (87.)
Schiri: Sonja Kuttelwascher
Zuschauer: 250