1. Mannschaft

SV Sandhausen – SVS 2:1 (1:1)

Spielberg unterliegt knapp bei den Amateuren in Sandhausen. Gastgeber traten mit vier Spielern aus dem Profikader an. Bitterer Rückschlag für die Elf von Peter Hogen.

Nach Bekanntwerden der Spieleraufstellung bei den Platzherren war schon klar, dass es für die Gäste sehr schwierig wird. Doch der SV Spielberg startete zunächst gut und es gelang der frühe Führungstreffer für die Gäste, als Jonas Daum nach Zuspiel von Manuel Hasel unhaltbar einschoss. Dann musste die Hogen-Elf nach 18 Minuten schon wechseln; für den verletzten Alexander Zimmermann rückte Samir Frank nach. Nach etwa 20 Minuten kamen die Gastgeber besser ins Spiel und zu mehreren Möglichkeiten. Der verdiente Ausgleich glückte dem zu den Amateuren abgestellten Erol Zejnullahu fünf Minuten vor der Halbzeit.
Bald nach Wiederbeginn traf Torjäger Leander Vochatzer zum 2:1 für Sandhausen. Die Platzherren agierten sehr konsequent und erarbeiteten sich insgesamt Vorteile. Als Nikolai Bauer von den Gastgebern nach 63. Minuten Gelb-Rot kassierte, keimte wieder Hoffnung auf Spielberger Seite. Es gelang dem SVS danach zwar optische Besserung, aber leider keine klaren Chancen herauszuspielen. Fast wäre Sterzing und Vochatzer auf Sandhausener Seite das dritte Tor gelungen, ehe Jonas Daum drei Minuten vor dem Ende mit einem schönen Heber nur den Sandhausener Pfosten traf. Pech für Spielberg, aber die Platzherren gewannen letztlich verdient.
Alles in allem fehlte es der Hogen-Elf etwas an Durchschlagskraft und auch spielerisch lief es nicht wie gewünscht. Zweifellos ist auch das Glück nicht bei Spielberg, denn im Kader gibt es zwischenzeitlich acht verletzte Spieler!

SVS: Moritz, Fixel, Müller R., Hasel, Daum, Zimmermann (18. Frank), Knorn (83. Jäckh), Benz, Di Piazza, Weimer, Leimenstoll (50. Bückle)
Tore: 0:1 Daum (17.), 1:1 Zejnullahu (40.), 2:1 Vochatzer (54.)
Schiri: Manuel Dürr (Rohrdorf)
Gelb-Rot: Nikolai Bauer (Sandhausen/64.)

SV Sandhausen II – SVS am Sa, 21.10., 15:00 h

Szene aus dem letzten Heimspiel im Nov. 2016: „Hinten dichtmachen und vorne mindestens eins machen!“
Nach zwei aufeinanderfolgenden Heimspielen muss der SVS nun auswärts antreten. Die Amateure des SV Sandhausen erwarten uns zu einem weiteren wichtigen Match.
Die Gastgeber rangieren derzeit zwar nur auf Platz 17 der Tabelle, sind aber lediglich 5 Punkte entfernt. Peter Hogens Mannschaft ist deshalb gut beraten, bei den Einheimischen eine 100%ige Leistung abzuliefern. Sonst ist dort nichts zu holen. Die Sandhausener wollen verständlicherweise schnellstens aus der gefährdeten Region herauskommen. Wir aber müssen versuchen, den Anschluss ans Mittelfeld zu halten.

Werner Hörrmann ist 80!

Ein reifer Sportskamerad feierte am vergangenen Samstag seinen runden Geburtstag, und das in Bestform! Der langjährige Fußballer des SVS und Schiedsrichter ist dem SVS nach wie vor stark verbunden, auch wenn er bedeutend länger im Nachbarort Langensteinbach lebt als in seinem Heimatort Spielberg.

Werner begann 1952 die Fußballkarriere in der Jugendmannschaft. Zu jenem Zeitpunkt waren Begriffe wie „Bambini, Pampers“ völlig unbekannt. Trotzdem spielten die Jungs in sehr frühen Jahren Fußball wie alle anderen, aber mit einem Unterschied: Auf der Straße oder einer Wiese!
Werner kam aufgrund seiner Begabung rasch in die 1. Mannschaft – als 17jähriger – und erlebte dann neun Jahre lang guten Fußball. Größter Erfolg war die Meisterschaft 1958/59, verbunden mit dem Aufstieg von der damaligen B-Klasse in die A-Klasse. Nach Ende der Fußballerlaufbahn machte er weiter im schwarzen Trikot, nämlich als Schiedsrichter. Er leitete zahlreiche Spiele in den Amateurligen und assistierte seinem Freund Fritz Kirchenbauer als Linienrichter in der damaligen 1. Amateurliga. Ebenfalls neun Jahre dauerte dieses Engagement für die Schiedsrichtergilde und den SVS.

Danach widmete sich Werner dem Familienleben und konzentrierte sich auf die Besuche bei den Heimspielen des SVS.
Reinhard Haas besuchte den äußerst rüstigen Jubilar, gratulierte persönlich und besonders im Auftrag der Vereinsführung. Lieber Werner, alles Gute für Dich und noch hoffentlich viele gesunde Jahre zu Hause und auf dem Talberg!