SVS siegt mit Kampf und einer Portion Glück in einem ausgeglichenen Spiel, das eher nach einem Unentschieden aussah.
Es war nicht unbedingt ein schönes Match, aber dafür ging es auch um zu viel. Hoher Einsatz und Wille waren Trumpf. Am Ende holte sich der SVS den vierten Sieg in Folge und kletterte in der Tabelle weiter nach oben. Wer sich die Situation verdeutlicht, erkennt aber, dass die Liga in zwei Lager zerfällt. Die ersten sechs Vereine spielen nach vorn bzw. oben, die anderen zehn Mannschaften sind alle abstiegsgefährdet. Das Bild in der Gefährdungszone ändert sich von Spieltag zu Spieltag.
In der Partie gegen Kirchheim jubelte der SVS früh. Fabian Diringer traf im Nachsetzen aus kurzer Distanz zum 1:0. Es lief recht gut für die Roten und es sah eher nach einer Resultatserhöhung aus als nach einem engen Gefecht. Doch spätestens mit dem Ausgleichstreffer durch Sprecakovic Mitte der ersten Halbzeit fanden die Gäste ihren Rhythmus und wurden stärker. Beim SVS fielen doch etliche Unsicherheiten und Fehlpässe auf, was auch die nervliche Anspannung zeigte.
Nach Seitenwechsel die erneute Führung für die Platzherren. Nach gutem Spielzug köpfte Yannick Rastetter das Leder ins Gästetor, doch der Unparteiische entschied auf Strafstoß. Den setzte Claudio Ritter zum 2:1 sicher in die Maschen. Von da an nahm das Geschehen noch mehr an Intensität zu. Die SG erspielte sich zunehmend die Feldhoheit. Die Gäste scheiterten mit einem Lattenkopfball und die beiden Nachschüsse wehrte SVS-Torwart Brian Graehl glänzend ab. Die Kontermöglichkeiten des SVS verpufften leider, so dass bis zum Schlusspfiff gezittert werden musste. Erleichterung beim SVS, Enttäuschung bei der SG.
SVS: Graehl, Diringer, Schleich, Kätel (80. Dönmez), Belvari (80. Neumaier), Rastetter (84. Halili), Weber, Ritter, Beck, Herzog (60. Bresic), Bitzer (89. Osterkamp).
Tore: 1:0 Diringer (13.), 1:1 Sprecakovic (24.), 2:1 Ritter (54./FE)
Schiri: Yannick Preuß (Lenny Engel/Jörg Augenstein)
















